Die Besten Kaltschaummatratzen im Test für 2018

Matratzenkauf ist nicht einfach und noch dazu teuer. Mit einer Matratze verbringt man im besten Fall die nächsten zehn Jahre und will währenddessen darauf guten und erholsamen Schlaf finden. Aber wenn man in ein Fachgeschäft geht, sehen erst einmal alle gleich aus. Die Preise sind allerdings ganz unterschiedlich, von günstigen Modellen, bis zu Matratzen, die weit im vierstellen Bereich liegen, ist alles zu haben.

Gerade Kaltschaummatratzen sind in allen Preissegmenten und bei allen Händlern vertreten. Aber worauf muss man beim Kauf einer solchen Matratze achten? Nur darauf wie sie sich anfühlt oder gibt es ein paar Kennzahlen, an denen man sich orientieren kann?

Zu allererst möchte ich sagen: Beides! Das Gefühl beim Probeliegen ist durch nichts zu ersetzen. Selbst wenn die Matratze auf dem Papier perfekt ist, du entscheidest dich erst wirklich dafür, wenn du darauf verschiedene Liegepositionen ausprobieren konntest.

Trotzdem gibt es ein paar Dinge, auf die man beim Kauf einer Kaltschaummatratze achten sollte, damit man länger als ein halbes Jahr das wohlige Gefühl hat, von seiner Matratze „umarmt“ zu werden. Denn das ist das große Plus einer Kaltschaummatratze, so wie sie fühlt sich keines der anderen Modelle auf dem Markt an. Damit das Gefühl lange so bleibt, kommt es auf viele Faktoren an: Höhe, Material und Profil zum Beispiel.

Die besten Kaltschaummatratzen

FirmaProduktnameArtBester Preis
CasperKaltschaum
LeesaKaltschaum
DunlopilloKaltschaum
BodyguardKaltschaum

Wenn Du nach weiteren Matratzenarten suchst, haben wir eine neue und aktualisierte Liste der besten Matratzen Marken für 2018 für Dich. Ansonsten lese einfach weiter und ich bin mir sicher, dass Du eine passende finden wirst.

Warum Kaltschaum?

Eine Kurze Geschichte

Soll ein Bett nicht warm, bequem und rückenschonend sein? Dass dafür sogar Weltraumtechnik notwendig ist, wissen die Wenigsten! 1966 wurde das Verfahren Kaltschaum herzustellen von der NASA entwickelt. Eigentlich war es für die Herstellung von Polsterung für Flugzeugmöbel gedacht. Polyurethane wurden dafür mit anderen Chemikalien gemischt und zum Schäumen gebracht. Rasch bemerkte man aber die Vorteile des Materials für Matratzen und so bahnte sich die Kaltschaummatratze ihren Weg in die Privathaushalte.

Kaltschaummatratzen waren seit den 1980er Jahren als günstige Alternative beliebt, aber auch als wenig haltbar verrufen. Zum Aufschäumen des Materials wurde außerdem FCKW verwendet. Das ist in den meisten Ländern mittlerweile verboten, stattdessen wird Kohlendioxid verwendet oder andere Schaumentwickler. Das macht Kaltschaummatratzen umweltfreundlicher.

Angepasste Herstellungstechniken, stabilere Schaumstoffe und der Zonen-Aufbau der Kaltschaummatratzen führen dazu, dass sie sich zu einer qualitativ hochwertigen Option entwickelt haben. In den letzten Jahren experimentieren Hersteller auch mit der Verwendung von Naturprodukten bei der Schaumerzeugung. Vor allem für Menschen mit Umweltallergien sind Kaltschaummatratzen daher zu einer Option geworden.

Einzigartiges Kaltschaumgefühl

Wer zum ersten Mal auf einer Kaltschaummatratze liegt, wird von dem angenehmen Gefühl überrascht sein. Die Matratze ist weich, „umarmt“ den Ruhenden und gerade die Sieben-Zonen Modelle stützen die wichtigen Bereiche des Körpers. Trotzdem ist sie formstabil und bildet auch nach längerer Nutzungszeit keine Liegemulden. Deshalb ist die Kaltschaummatratze auch rückenschonend. Sie stützt die Lenden und führt damit zu einem erholsamen Schlaferlebnis.

Zum Wohlgefühl des Schlafenden trägt außerdem die Wärmespeicherung des Materials bei. Gerade für Personen die leicht frieren, ist die Wahl einer Kaltschaummatratze von Vorteil. Die traditionelle Form der Kaltschaummatratze speichert die körpereigene Wärme und gibt diese wieder ab. Der Schlafende kühlt also weniger aus und die Körperteile werden von den Schaumstoffzonen gut abgestützt.

Die Matratze leitet außerdem kaum Bewegungen weiter. Das ist besonders vorteilhaft, wenn ein Partner dazu tendiert, sich viel im Bett hin und her zu wälzen! Die Matratze hält dich fest und ermöglicht dir einen wohltuenden Schlaf, egal ob du gerne auf der Seite oder auf dem Rücken schläfst.

Ein Hinweis zur Kühlung und Widerstand

Kaltschaummatratzen sind formstabil und widerstandsfähig. Sie sind zwar sehr leicht und passen sich kurzfristig dem Körper an, aber sie bilden keine Mulden. Verformungen der Matratze führen oft zu Beschwerden. Kaltschaummatratzen haben in der Regel dieses Problem nicht. Allerdings brauchen die memory-foam Modelle einen Moment, bis sie wieder die herkömmliche Form angenommen haben. Diese langsamere Reaktionszeit wird zum Teil als unangenehm empfunden.

Die Körperwärme überträgt sich auf die Matratze und führt dazu, dass gerade Personen, die leicht frieren, mit einer Kaltschaummatratze glücklich sind. Manche Menschen empfinden diese Eigenschaft im Sommer als störend, weil Ihnen die Matratze zu warm wird. Gelauflagen und bestimmte Kaltschaummatratzen wirken dem Effekt entgegen, allerdings sind selbst diese Kaltschaummatratzen nicht so kühlend wie etwa ihre Latex- oder Federkernkonkurrenten.

Die Matratzen sind außerdem sehr leicht. Sie können also ohne größeres Problem alle paar Monate gewendet werden. Das erhöht die Lebensdauer der Matratze und ihren Schlafkomfort.

Aufbau und Herstellung

Matratzenkern

Den Kern der Matratze bildet die Schaumstoffschicht, die ihr auch den Namen gegeben hat. Sie besteht aus Kaltschaum. Oft werden dafür Polyurethane genutzt. Bei manchen Materialien müssen Treibmittel wie Kohlendioxid eingesetzt werden, um die Schaumwirkung zu erhalten, bei anderen genügt die Reaktion mit Wasser.
Dieses Verfahren wird bei niedrigen Temperaturen durgeführt, daher der Name „Kaltschaum“.

Aktuelle Modelle funktionieren aber auch mit Naturprodukten oder Ökoschaumstoff. Dafür werden etwa Soja oder Aloe-Vera eingesetzt. Diese Materialien eigenen sich für Umweltallergiker und geben auch nach der Fertigstellung keinen unangenehmen, künstlichen Geruch von sich.

Nachdem der entstandene Schaum ausgehärtet ist, kann er in Form gebracht werden. Oft geschieht dies mit sog. Zonen. Dafür wird der angelegt und durch Querschnitte in Zonen eingeteilt. Die Dicke des Matratzenkerns ist entscheidend für die Lebensdauer und die Qualität der Matratze. Er sollte auf keinen Fall zu dünn sein, weil das Gewicht des darauf Ruhenden sonst die Stabilität der Matratze beeinträchtigt.

Matratzenbezug

Rund um den Schaumstoffkern befinden sich weitere Schaumstoffschichten. Sie variierend in der Stärke. Dort sind außerdem Luftkanäle eingebaut, die eine genügende Luftzirkulation in der Matratze sicherstellen. Der Bezug wird meist aus Schafschurwolle oder Rosshaar hergestellt.

Diese Schichten führen dazu, dass der Ruhende die Zonen der Matratze nicht direkt wahrnimmt, sondern nur deren Auswirkung, also das angenehme Gefühl darauf liegen zu können. Außerdem können dort auch Gelschichten eingefügt werden. Diese moderne Variante im Matratzenbezug führt dazu, dass die Wärmespeicherung der Matratze verringert wird. Falls du dazu neigst beim Schlafen zu schwitzen, sind diese veränderten Varianten des Matratzenbezugs eine gute Wahl.

Was zeichnet eine gute Kaltschaummatratze aus?

Kaltschaummatratzen sind in sehr unterschiedlichen Preissegmenten zu finden. Was ist der Unterschied und was zeichnet eine gute Kaltschaummatratze aus? Das Geheimnis steckt wie immer dort, wo man nicht hinsieht. Deshalb sollte man sich gut informieren und einige Punkte, wie Gewicht, Stabilität und Raumgewicht beachten. Die Hersteller arbeiten hier nicht immer mit identischen Maßeinheiten. Daher sollte man beim Kauf einer neuen Matratze die folgenden Punkte nicht aus den Augen verlieren.

Die Matratzen können sich nicht nur in ihrer Preislage, sondern auch in der Qualität der Verarbeitung, ihrem Profil und dem verwendeten Schaumstoff unterscheiden. Sie können unterschiedlich hoch sein und sich an Einzelschläfer, Paarschläfer und Babys richten. Für jeden gibt es die richtige Matratze, die ihm einen guten Schlaf ermöglicht, aber wie findet man sie?

Profil

Ein wesentlicher Qualitätsunterschied bei Kaltschaummatratzen liegt in ihrem Profil, also im Innersten der Matratze selbst. Wie ist der Kern der Matratze beschaffen? Welche Schichten finden sich im Matratzenbezug und wie dick ist das alles?

Der Schaumstoff der Matratze kann entweder in einem 2D- oder einem 3D-Profil geschnitten werden. Höherwertige Matratzen verfügen über ein 3D-Profil, das wie ein Würfel geschnitten ist. Dadurch kann sich die Matratze dem Körper besser anpassen und sie wird effektiver durch horizontal und vertikal verlaufende Luftkanäle belüftet.
Dieser Unterschied wirkt sich meist auch auf die Preisgestaltung aus, aber ein 3D-Profil erhöht den Ruhekomfort deutlich.

Raumgewicht

Wie lange Ihnen Ihre Matratze Freude macht, hängt auch vom RG (Raumgewicht) ab. Hier gilt: je höher die Kennzahl desto qualitativer die Matratze. Was bedeutet Raumgewicht? Die Kennzahl gibt Auskunft darüber, wieviel Rohmasse des Schaumstoffs in einem geschäumten Kubikmeter stecken. Der Wert der neuen Matratze sollte auf jeden Fall über 40 liegen.

Das Raumgewicht wird nicht immer von den Herstellern angegeben. Das sollte dich schon einmal stutzig machen. Aber du kannst das RG auch selbst berechnen. Dafür musst du das Gewicht der Matratze in kg durch das Produkt von Länge, Breite und Höhe der Matratze in Metern teilen. Du rechnest also: Gewicht kg / (Länge*Breite*Höhe m) = RG deiner Matratze.

Damit kannst du leicht überprüfen, wie viel Rohmasse in der gesamten Matratze steckt. Wenn dien Ergebnis über 40 liegt, hast du eine Matratze, die qualitativ in Ordnung ist.

Matratzenhöhe

Ein Faktor auf den ebenso zu achten ist, ist die Matratzenhöhe. Hier sollten 20 cm nicht unterschritten werden. Kaltschaummatratzen, die eine geringere Höhe aufweisen, sind meist weniger langlebig und geben dem Körper nicht ausreichend Halt.

Falls die Höhe nicht angegeben wird, kannst du sie auch kurz nachmessen. Für eine gute Matratze wäre es ideal, wenn sie sogar höher als 24 cm ist. Vergiss bei der Auswahl deines Bettes allerdings nicht, dass eine hohe Matratze auch über den Seitenbereich des Bettes hinausragen kann. Du solltest überprüfen, ob deine Matratze sich gut in dein Bettgestell einfügt. Eine hohe Matratze hat den Vorteil, dass sie dein Bett insgesamt in die Höhe bringt. Das erleichtert dir das Aufstehen morgens deutlich.
Eine zu dünne Matratze ist für Erwachsene Menschen problematisch. Durch dein Gewicht verformt sich der Schaumstoff so sehr, dass er am Ende einfach flach auf dem Lattenrost aufliegt. Die positiven Effekte einer Kaltschaummatratze gehen damit verloren.

Kernhöhe

Diese Kennzahl gibt die Höhe der Schaumstoffschicht im Innern der Matratze an, also ohne die Schichten, die sich oben und unten um die Matratze herum befinden. Im Kern der Matratze steckt ihre Stabilität, daher solltest du dir diesen Punkt genau ansehen.
Die Kernhöhe sollte passend zu deinem Gewicht gewählt werden. Je höher der Matratzenkern ist, desto formstabiler ist die gesamte Matratze und desto besser fühlt sie sich auch für den darauf Liegenden an. Der Kern sollte mindestens 14-19 cm hoch sein. Alles was darunter liegt führt bei Belastung zur einer Destabilisierung der Matratze und bietet dir auf Dauer keinen angenehmen Liegekomfort.

Lebensdauer

Kaltschaummatratzen halten sieben bis zehn Jahre. Danach lässt in der Regel die Stützwirkung des Schaumstoffes so sehr nach, dass man sie austauschen muss. Allerdings ist es ratsam bereits nach etwa fünf Jahren über den Austausch des Matratzenbezugs nachzudenken, weil sich dort im Laufe der Zeit Milben ansammeln können.

Wenn sie die Matratze regelmäßig wenden, kann diese Lebensdauer gut erreicht werden. Außerdem lohnt es sich über Matratzenschoner nachzudenken. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, dass du Flecken in deine Matratze bekommst, die nur schwer wieder zu entfernen sind und erhöht außerdem die Hygiene. Vor allem für Allergiker, die Probleme mit Milben haben, lohnt sich die Anschaffung und die regelmäßige Reinigung.

Gewährleistung

Die meisten Hersteller gewähren eine Zehn-Jahres-Garantie auf ihre Kaltschaummatratzen. Der chemische Geruch, der von den meisten Kaltschaummatratzen am Anfang ausgeht, ist allerdings in den ersten Wochen kein Grund zum Umtausch. Erst wenn der Geruch sich auch nach Lüften und Wenden nicht verflüchtigt hat, kann das ein Gewährleistungsgrund sein.

Stabilität

Die Stabilität einer Matratze hängt von dem Gewicht ab, mit dem sie regelmäßig belastet wird. Schwerere Matratzen halten länger als leichtere und unterstützen den Körper besser. Allerdings sollte die Matratze vor allem für Kinder nicht zu schwer gewählt werden. Zu leichte Personen, die auf einer Kaltschaummatratze schlafen, beeinflussen zwar nicht die Stabilität der Matratze, aber sie empfinden diese nicht also so angenehm, wie sie es bei einer für sie passenden, tun könnten.

Meist wird die Stabilität von den Herstellern angegeben, allerdings können unterschiedliche Skalen Verwendung finden.

Chemikalien

Kaltschaummatratzen riechen am Anfang oft nach Chemikalien. Dies dauert zumeist nur eine kurze Zeit an, aber man sollte sich darauf einstellen.

Regelmäßiges Lüften und Wenden, gerade in der Anfangszeit führen dazu, dass sich diese unangenehme Begleiterscheinung rasch verflüchtigt. Diese Ausdünstungen sind eines der großen Probleme von Kaltschaummatratzen, daher experimentieren Hersteller vermehrt mit Optionen, die ohne die Chemikalien auskommen und auf Naturprodukte setzten.

Ist es der richtige Typ und Material für Dich?

Kaltschaummatratzen sind als Baby- und Kindermatratzen, als Einzelmatratzen und als Paarmatratzen erhältlich. Du solltest unbedingt darauf achten, die richtige Matratze für dein Gewicht und deine Schlafgewohnheiten zu wählen! Ob es die richtige Matratze für dich ist, findest du allerdings erst beim Probeliegen heraus. Es gibt aber einige Gründe, die dafürsprechen, sich ein paar Kaltschaummatratzen anzusehen.

Geeignet für

  • …dich, wenn du oder dein Partner sich im Schlaf viel herumwälzen und den anderen damit nicht wecken wollen. Die Kaltschaummatratzen leiten die Bewegungen kaum weiter.
  • …dich, wenn du Allergiker bist und eine Matratze brauchst, die leicht zu wenden und zu reinigen ist.
  • …dich, wenn du schnell frierst und eine Matratze brauchst, die Wärme gut speichert.
  • …dich, wenn du Probleme mit Rückenschmerzen hast. Die Matratze unterstützt dich und lindert die Probleme.
  • …dich, wenn du gerne am Rücken oder auf der Seite schläfst.
  • …Personen in allen Lebensaltern. Je nach Gewicht und Größe kann eine separate Matratze erworben werden.
  • …anpassbare und verstellbare Lattenroste. Die Matratze ist sehr leicht und kann daher gut auf höhenverstellbare Lattenroste verwendet werden.

Weniger geeignet für

  • …dich, wenn du stark übergewichtig bist.
  • …dich, wenn dir nachts eher zu warm ist, als zu kalt.
  • …dich, wenn du gerne auf dem Bauch schläfst.

Liegezonen der Kaltschaummatratze

Viele Kaltschaummatratzen teilen sich in sieben Zonen ein. Da ein ruhender Körper die Matratze unterschiedlich stark belastet, werden bei Kaltschaummatratzen einige Zonen gestärkt und aufgefangen und erhöhen so den Liegekomfort.

Wie viele Liegezonen hat eine Kaltschaummatratze?

Die meisten Kaltschaummatratzen verfügen über sieben individuelle Zonen. Die Aufteilung richtet sich nach den menschlichen Körperbereichen: Kopf- und Nackenzone, Schulterzone, Lendenzone, Beckenzone, Schenkelzone, Wadenzone und Fußzone.

Sinn der Liegezonen

Die Liegezonen sollen dafür sorgen, dass der Körper optimal auf der Matratze zur Ruhe kommt. Zonen, wie die Beckenzone werden dabei oft gestärkt, weil der Körper dort dazu tendiert in die Matratze „einzusinken“. Die Zonen funktionieren in vielen Schlafpositionen, weil sie sich je nachdem anschmiegen.

Wie viele Liegezonen sind optimal?

Viele Matratzen verfügen über sieben Zonen, es gibt aber auch andere Einteilungen. Wichtig ist, dass dein Körper auf den richtigen Zonen aufliegt. Du solltest also auf die Stabilität der Matratze achten, aber auch darauf, dass du nicht zu groß oder zu klein für die Matratze bist, die du dir aussuchst.

Wie günstig ist zu günstig?

Kaltschaummatratzen gibt es in verschiedenen Preisklassen. Gerade sehr günstige Modelle sind jedoch oft nicht hoch genug oder haben eine unzureichende Zoneneinteilung. Dadurch nutzt sich der Schaumstoff rasch ab. Außerdem kann es zu einer andauernden Geruchsbelästigung durch die austretenden Chemikalien kommen. Daher sollte man für eine regelmäßige, längerfristige Nutzung zu Matratzen ab dem Mittelpreissegment greifen. Wichtig ist es, dass die Matratze nicht zu wenig hoch ist und deiner Körpergröße ebenso wie deinem Gewicht entspricht!

Vor und Nachteile einer Kaltschaummatratze

Kaltschaummatratzen haben sich in den letzten Jahren erfolgreich aus der Schmuddelecke ins respektable Segment vorgearbeitet. Trotzdem sollte man die Vorteile und Nachteile einer solchen Matratze gründlich gegenüberstellen, bevor man sich für eine Kaltschaummatratze entscheidet. Passt sie wirklich zu einem? Wird man glücklich damit?

Vorteile

Kaltschaummatratzen sind langlebig und passen sich deinem Körper perfekt an. Die Matratzen sind formstabil und bilden keine Mulden, die bei manchen anderen Modellen nach einer Weile den Schlafkomfort vermindern und zur Rückenbeschwerden führen können.

Kaltschaummatratzen sind rückenfreundlich und unterstützen deinen Körper im Schlaf.

Die Matratzen eigenen sich sowohl für Rücken- als auch für Seitenschläfer und leiten kaum Bewegungen an den Partner weiter.

Sie speichern außerdem die Körperwärme und sind daher für dich optimal, wenn dir im Bett leicht kalt wird.

Allergiker treffen mit Kaltschaummatratzen ebenfalls eine gute Wahl.

Nachteile

Kaltschaummatratzen sind bereits bei 400°C brennbar. Sie sollten deswegen brennhemmenden Bezügen versehen werden.

Wenn dir nachts ohnehin leicht warm wird, könnte die Kaltschaummatratze nicht die richtige Wahl für dich sein. Personen, die gerne auf dem Bauch schlafen, empfinden die Matratzen manchmal auch als unangenehm.

Am Anfang ihres Einsatzes, sondern Kaltschaummatratzen einen unangenehmen Geruch ab, der durch gutes Durchlüften des Raums und der Matratze, jedoch rasch verfliegt.

Arten von Kaltschaum

Seit der Entwicklung von Kaltschaum in den 1960er Jahren hat sich der Markt weiterentwickelt.

Traditionell

Das ist nach wie vor die beliebteste Form von Kaltschaum. Er passt sich dem Körper sehr gut an und führt zu einer Verringerung der Belastung deines Körpers. Vor allem Seitenschläfer profitieren von traditionellem Kaltschaum. Das Material speichert Wärme sehr gut. Das wird von Personen, denen nachts ohnehin schon warm ist, als unangenehm empfunden.

Offenzelliger Schaumstoff

Gerade der Punkt der Wärmeentwicklung war lange Zeit ein Minus der Kaltschaummatratzen. Daher gibt es mittlerweile offenzellige Schaumstoffe, die für eine bessere Kühlung der Matratze sorgen.

Dafür werden kleine Lufttaschen in den Schaumstoff eingearbeitet. Das führt auch dazu, dass sich die Matratze rascher als ihr Vorgängermodell nach der Belastung wieder in Form bringt. Trotzdem fühlt sich eine offenzellige Schaumstoff Kaltschaummatratze sehr ähnlich an wie die traditionelle Variante.

Gel Schaumstoff

Eine ebenfalls beliebte Neuerung im Segment der Kaltschaummatratzen ist die Gelvariante. Dafür wird bereits im Herstellungsprozess eine dünne Gelschicht unter den Bezug eingefügt oder als kleine Abteilungen dort eingebracht. Diese Schicht soll dazu führen, dass die Matratze als kühler empfunden wird.

Gelprodukte werden jedoch häufig auch im Tiefpreissektor für Kaltschaummatratzen angeboten. Hier solltest du vorsichtig sein! Oft wird an der dicke der stabilen Schaumstoffschicht gespart. Der positive Kühleffekt macht den Verlust an Langlebigkeit und Stützwirkung nicht wett! Der Einsatz von Gel hat jedoch keinen Einfluss auf den Liegekomfort auf einer der guten Kaltschaum-Gel Varianten. Das Gefühl von der Matratze umarmt zu werden, bleibt dir auch bei dieser Variante erhalten.

Pflanzenbasis oder Ökoschaumstoff

Im höherpreisigen Sektor finden sich mittlerweile beliebte Modelle auf Pflanzenbasis oder mit Ökoschaumstoff. Hierfür werden die traditionell verwendeten Chemikalien mit Substanzen wie Tee, Aloe-Vera oder Bambus und Soja ersetzt. Das macht die Herstellung und Entsorgung der Matratzen umweltfreundlicher. Außerdem verringert der Einsatz dieser Naturprodukte die Geruchsbelästigung, die bei herkömmlichen Matratzen am Anfang auftreten kann.

Vor allem Allergiker, die mit Umweltallergien zu kämpfen haben, greifen oft zu dieser Form von Kaltschaummatratzen. Sie fühlen sich ansonsten von den austretenden Dämpfen beeinträchtigt. Bei Matratzen auf Pflanzenbasis oder Ökoschaumstoffen entfallen diese Probleme, weil die üblichen Chemikalien dort nicht verwendet werden.

Der Einsatz von Substanzen auf Pflanzenbasis und Ökoschaumstoff hat außerdem einen positiven Effekt auf die Wärmeverteilung. Allerdings sind diese Produkte teurer als herkömmliche Kaltschaummatratzen.

Beste Kaltschaummatratzen im Test - Nach Typ

Matratze 1

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Matratze 2

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Kaltschaum VS Andere Materialien und Typen

Federkernmatratze oder Kaltschaum?

Die Kühlwirkung ist ein großes Plus von Federkernmatratzen. Sie ermöglichen eine bessere Luftzirkulation und speichern daher weniger Körperwärme, als die meisten anderen Matratzenformen.

Falls dir jedoch im Bett ohnehin rasch kalt wird, ist die Federkernmatratze nicht zu empfehlen. Mittlerweile kombinieren viele Produkte Kaltschaum mit Federkern. Der Kaltschaum wird dann oben als Schicht auf die Matratze aufgebracht. Dies verlängert die Lebensdauer der Matratze, gibt dem Ruhenden eine angenehmes Schaum-Gefühl und führt trotzdem zu einer besseren Durchlüftung.

Diese Hybridmatratzen verbinden die Vorteile von Kaltschaum und Federkern und können daher eine sehr gute Alternative darstellen.

Latex oder Kaltschaummatratze?

Latexmatratzen sind in der Regel teurer als herkömmliche Produkte. Sie speichern kaum Körperwärme und passen sich dem menschlichen Körper weniger an. Die Matratze „umarmt“ den Ruhenden nicht in der Art und Weise, wie es eine Kaltschaummatratze tut. Die beiden fühlen sich sehr unterschiedlich an. Die Latexmatratze formt sich sofort nach Belastung wieder in ihre alte Position zurück und gibt Bewegungen leicht weiter.
Latexmatratzen sind eine Option für dich, wenn du auf einen kühlen Schlafplatz wert legst und dich im Bett rasch und gut bewegen willst. Allerdings wird bei Partnermatratzen dein Nebenschläfer viele deiner nächtlichen Bewegungen live mitbekommen.

Das sagt die Stiftung Warentest über Kaltschaummatratzen

Teuer ist nicht unbedingt besser

Bei Matratzen ist die allgemeine These verbreitet, teuer sei gleich besser. Vor allem Menschen mit Rückenschmerzen, die sich eine schnelle Linderung ihrer Beschwerden durch eine hochwertige Matratze erhoffen, greifen daher nicht unbedingt zu den preisgünstigen Modellen. Ein Test der Stiftung Warentest bewies jedoch das Gegenteil: Teure Kaltschaummatratzen schnitten im Test nicht besser ab. Die Stiftung Warentest nahm mehrere Kaltschaummatratzen zwischen 300 und 1000 Euro unter die Lupe – mit einem überraschenden Ergebnis. Unter den getesteten Matratzen schnitten die günstigeren Modelle besser ab als die meisten teuren. Die oben genannte These stellte sich also zumindest bei diesem Test als unwahr heraus.

Kennzeichnungen täuschen den Kunden

Viele Hersteller geben an, ihre Matratze sei auch für Allergiker und Menschen mit Asthma geeignet. Diese Angabe ist irreführend, denn es bedeutet lediglich, dass der Bezug waschbar ist und nicht, dass die gewählte Matratze von Allergikern und Asthmatikern ohne Weiteres bedenkenlos genutzt werden kann. Hierbei ist zu beachten, dass nur spezielle Bezüge und gewisse Verhaltensregeln, wie etwa regelmäßiges Waschen und Lüften, vor Allergien durch Hausstaubmilben schützen.

Unangenehmer Geruch möglich

Nicht selten werden unangenehme Gerüche nach dem ersten Auspacken der Matratze wahrgenommen. Diese Ausdünstungen sind jedoch in den meisten Fällen absolut unbedenklich und nicht gesundheitsschädlich. Vom Geruch kann also nicht auf eine Schadstoffbelastung der Kaltschaummatratze geschlossen werden. Ein gründliches Auslüften der Matratze vor der Nutzung ist auf jeden Fall ratsam.

Fazit

Ob eine Kaltschaummatratze die richtige Wahl für dich ist, musst du selber am besten durch Probeliegen herausfinden. In einem Möbelgeschäft musst du genug Zeit und Geduld mitbringen, um die Matratzen in allen Liegepositionen zu testen.

Bei Online-Händlern kannst du die Matratzen meistens während einer Probephase bei dir daheim ausprobieren.
Eine Kaltschaummatratze ist für dich in vielen Fällen eine gute Wahl, aber ob sie zu dir, deinem Körper, deiner Größe und deinem Gewicht passt, musst du selbst herausfinden.

Kaltschaum ist jedoch nicht gleich Kaltschaum. Es gibt nicht nur große Preisunterschiede, sondern auch Differenzen in der Qualität. Gerade die Höhe der Matratze, die Art, wie der Schaumstoff geschnitten ist und auch die Art von Schaumstoff, die verwendet wurde, schlagen sich in preislichen und qualitativen Unterschieden nieder.

Wenn ich nicht gerade mehr über das schlafen lerne, bin ich meistens zusammen mit meinem Mann und engen Freunden unterwegs. Ich liebe Unternehmertum und lerne, wie man sich täglich verbessert. Wir haben nur ein Leben und ich möchte es zum bestmöglichen machen. Ich hoffe, dass jeder, der unsere Seite findet, einen neuen Schlafansatz verfolgt. Die Welt muss aufhören, darüber nachzudenken, als etwas, "was wir einfach tun", sondern etwas, das uns "jeden Tag" ermöglicht.

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